Viva La Electronica Magazine
Event
Description
Line Up:
Tiefschwarz: Basti DJ Set (Souvenir / Berlin)
Chris Hirose (Root50 / Stuttgart)
Nix für Schwarzseher: Basti Schwarz, 50% des bekannten und verdienten Acts Tiefschwarz, wird mit einem DJ-Set voller frischer House-Hymnen für eine 100%ige Abfahrt im Romy S. sorgen. Da sind wir uns 200%ig sicher.
Die kennen auch nur eine Richtung: aufwärts. Genau dahin geht nämlich die Karriere von Tiefschwarz seit mittlerweile 14 Jahren. Abwechslungsreicher ist da schon der Tiefschwarz’sche Sound: Von dunklem Deep House über euphorischen Techno bis hin zu knusprigem Minimal halten die Gebrüder alles parat, was die Tanzflächen so zum Beben bringt. Das Beste: Die Musik von Tiefschwarz klingt und ist zeitlos. Techno für die Ewigkeit.
Die Wurzeln der Beiden liegen im wunderhübschen Stuttgart. Von dort aus ging’s Mercedes-Benz-mäßig hinaus in die weite Welt. Anfang der 1990er betrieb Ali Schwarz im Kessel die beiden mittlerweile legendären Clubs „On-U“ und „Red Dog“, 1997 gründete er mit seinem Bruder Basti dann Tiefschwarz. Die Funkyness des Duos machte schnell die Runde, und so flatterten schon bald die ersten Remix-Anfragen herein, etwa für Ultra Natés „Free“. Um diese Zeit starteten sie die Partyreihe „Körper & Seele“, die einmal pro Monat donnerstags im King’s Club stattfand und von dem sämtliche Nightlife-Fossilien noch heute schwärmen. Dann ging alles ziemlich schnell: Die Single „Music“ wirkte wie ein Brandbeschleuniger der Tiefschwarz-Karriere. Radio-Airplay, Video bei VIVA, erstes Album „RAL9005“, explodierende Fangemeinde.
Zum Unmut der Stuttgarter folgte dann 2002 ein großer Schritt: der Umzug nach Berlin. Die Remix-Aufträge kamen nun im Minutentakt rein. Aber nicht von und für Lieschen Müller, sondern für Cassius, The Rapture, Missy Eliott, Kelis und Masters at Work. 2003 zündeten Tiefschwarz endgültig die Rakete: Ihr Remix für Spektrum „Kinda New“ und ihre Single „Ghostrack“ wurden in Nullkommanix zu modernen Klassikern, und die 2005er LP „Eat Books“ untermauerte diesen Erfolg. Entsprechend hießen die Künstler, die 2006 um einen Remix baten, Madonna, Depeche Mode, Phonique, Plastikman. Im selben Jahr riefen die zwei ihr Label „Souvenir“ ins Leben, das mittlerweile auf 45 Katalognummern kommt, darunter Platten von Ruede Hagelstein, Santé und Adam Port. Vorläufiger Höhepunkt war das 2010er-Album „Chocolate“, auf dem sie ihren funky, sexy und coolen Sound konsequent fortführten und weiterentwickelten.
Nicht verpassen: In ihre aktuelle Single „Dominate My Sensations“ reinhören. SO müssen House-Hymnen heutzutage klingen. Ohne Brechstange, dafür mit umso mehr Soul. Ohne Synthie-Vergewaltigungen, dafür mit umso mehr Herz und Dampf.
Venue
Description
„Nightlife-Schönheit“ oder „Bass-Kammer“ – der Stuttgarter Club Romy S. bekam von seinem großen Stammpublikum schon viele Kosenamen verpasst. Der 2001 eröffnete Club ist seit vier Jahren eines der Aushängeschilder der deutschen House- und Techno-Szene. Möglich gemacht hat das Booker Patrice „Patze“ Grad, der im Winter 2007 den Samstag umkrempelte und der seitdem für eine durchschwitzte Nacht nach der nächsten sorgt. Das Romy landet bei Leser-Umfragen von nationalen Elektro-Magazinen regelmäßig auf den vordersten Plätzen wenn es darum geht, Deutschlands besten Club zu küren. Romy S. ist Stuttgarts Nightlife-Zentrale für Tanzmusik zwischen deepem House, Minimal und knusprigem Electro. Die Energie und die Spannung, die jedes Wochenende in der Romy-Luft liegen, lässt sogar so manches Kernkraftwerk alt aussehen. Egal, ob sich die internationale Techno-, House- und Elektronik-Prominenz den Tonarm in die Hand gibt, oder ob eine Nacht lang Resident DJs für den nötigen Wumms sorgen: Im Romy ist Euphorie an der Tages-, äh, Nachtordnung.
EventList powered by schlu.net